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Chinas Spitzel warnt: KI gefährdet Parteimacht

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Chinas Spitzenspion hat gewarnt, dass künstliche Intelligenz eine direkte Bedrohung für die Macht des Chinesischen Kommunistischen Partei darstellen könnte, was die höchste und detaillierte Darstellung bislang darstellt, wie Peking die Sicherheitsrisiken dieser Technologie sieht. Die ungewöhnlich direkte Bewertung von Chen Yixin, Chef des Ministeriums für Staatssicherheit Chinas, im Gegensatz zu den Warnungen, die den KI-Diskurs in den USA dominieren und sich auf die Möglichkeit konzentrieren, dass KI aus der menschlichen Kontrolle entweichen oder eine Bedrohung für die Menschheit selbst darstellen könnte. In einem Artikel, der am Sonntag in dem staatlichen Magazin China Cyberspace veröffentlicht wurde, forderte Herr Chen mehr Parteikontrolle über KI und strengere staatliche Aufsicht.

Er sagte, dies sei notwendig, um die politische Stabilität im Inland zu schützen; sich gegen immer anspruchsvellere Cyberangriffe und Desinformationskampagnen von „feindlichen Kräften“ zu wehren; und um sich militärisch mit Ländern wie den USA zu messen. Herr Chen bezog sich speziell auf US-Tech-Unternehmen und ihre KI-Modelle — wie Claude Mythos und GPT-5.5-Cyber — als Beispiele für neue Bedrohungen für die Cybersicherheit. Er beschrieb auch das Risiko, dass ausländische Nachrichtendien KI für „groß angelegte Spionage“ und Angriffe auf die kritische Infrastruktur Chinas nutzen könnten.

Die Warnung von der mächtigen Sicherheitsbehörde macht deutlich, dass China ausländische KI-Modelle als aktive Bedrohung für China ansieht, laut Henry Gao, Professor für Recht an der Singapore Management University. Dies zieht in der Tat eine rote Linie vor Gesprächen zwischen US- und chinesischen Beamten über KI-Sicherheitsrisiken, die vor einem Treffen zwischen Präsident Trump und dem chinesischen Führer Xi Jinping am 24. September in Washington erwartet werden. „Peking tritt bei diesen Gesprächen in die AI-Sicherheit nicht als gemeinsame humanitäre Mission, sondern aus einer feindlichen Perspektive an“, sagte Herr Gao.

Er fügte hinzu, dass er chinesischen Tech-Unternehmen und ausländischen Rivalen klar macht, dass „Datenhoheit und politische Sicherheit niemals für internationale Sicherheitsabkommen aufgegeben werden“.