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China und Indien: Wettstreit um BRICS-Einfluss

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Wer spricht für die Entwicklungswelt: Chinas Präsident Xi Jinping oder Indiens Premierminister Narendra Modi? Diese Frage schwebt über dem BRICS-Gipfel in Neu-Delhi, während sich Führer von fast einem Dutzend Schwellenländer versammeln. Der 2009 als Gegengewicht zu westlichen Foren gegründete Block wurde zwischen Chinas Drängen auf Erweiterung der Mitgliedschaft und Schwächung der US-Macht und Indiens Präferenz für eine Brücke zwischen Westen und Entwicklungsländern zerrissen. Xis erster Besuch in Indien seit sieben Jahren signalisiert eine Entspannung nach den Grenzkonflikten 2020, getrieben durch gemeinsame Sorgen über Trumps Zölle.

Dennoch sagen Analysten, die Rivalität bestehe fort, gemanagt statt gelöst. Als Gastgeber und BRICS-Vorsitzender setzt Modi die Agenda und nutzt den Gipfel, um Indiens Offenheit für vielfältige Ausrichtungen zu signalisieren, während er westliche Bindungen wahrt.