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Hirnimplantat hilft gelähmter Frau zu sprechen

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In einem Fortschritt für Gehirn-Computer-Schnittstellen gab Paradromics bekannt, dass eine Patientin mit einer lähmenden neurologischen Erkrankung ein Hirnimplantat nutzte, um in Echtzeit zu sprechen, selbst wenn sie nur daran dachte, was sie sagen wollte. Die 68-jährige Frau aus Michigan, die den größten Teil ihrer Sprechfähigkeit verloren hat, konnte das Gerät nutzen, um spontane Gespräche über eine computergenerierte Stimme zu führen, einschließlich am Telefon mit ihren Enkeln.

Die Frau, die erste Patientin in der klinischen Studie von Paradromics, erhielt im Juni im University of Michigan Health das Connexus B.C.I.-System des Unternehmens implantiert, das mehr als 400 Elektroden enthält. Die Studie wird 10 Patienten im ganzen Land mit verschiedenen Erkrankungen umfassen, die Sprach- und Gliedmaßenlähmung verursachen. Die Patientin, deren Name nicht bekannt gegeben wurde, hat primäre Lateralsklerose.

Die am Montag gemeldeten Ergebnisse wurden noch nicht von Fachleuten begutachtet oder in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Matt Angle, Gründer und CEO von Paradromics, sagte, das System sei in der Lage gewesen, Signale zu erkennen und zu unterscheiden, die das Gehirn der Frau während verschiedener kommunikationsbezogener Aktivitäten erzeugte. Experten sagten, die Ergebnisse des Unternehmens seien bemerkenswert, insbesondere weil das System drahtlos und eigenständig ist.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Paradromics, University of Michigan Health, University of California, San Francisco | Personen: Matt Angle, William Marks, Edward Chang | Orte: Michigan