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Emmys 2026: Highlights & Tiefpunkte, Jean Smart Rekord

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Die Übertragung am Montag war voller Geschichte, aber auch voller Fremdscham, moderiert von Mariska Hargitay. Jean Smart gewann am Montag bei den Emmy Awards ihren fünften Preis in Folge für "Hacks". 15. September 2026, 5:04 Uhr ET. In diesem Jahr verlegte die Television Academy eine Handvoll Preise aus der Hauptzeremonie, um Platz für mehr Sketche, Musical-Darbietungen und andere Stücke angeblicher Unterhaltung in der Telecast zu schaffen. Am Dienstag könnte man diese Strategie überdenken, nachdem man gesehen hat, was die Produzenten mit der zusätzlichen Zeit angestellt haben.

Der "S.V.U."-Star Mariska Hargitay, eine Überraschungswahl als Moderatorin, war gewillt und enthusiastisch, aber das Material, das die Autoren ihr gaben, war flach, wenn es nicht gerade zum Fremdschämen war. Die Preise selbst waren unterhaltsamer, mit sympathischen Darstellern wie Jean Smart, Allison Janney und Matthew Rhys, die Emmy-Geschichte schrieben, und Stephen Colbert, der einen würdigen Abschied nahm. Eine lustige neue Serie, die Apple-TV-Horror-Komödie "Widow's Bay", räumte fast auf der Komödien-Seite ab. Vielleicht geben uns die Emmys nächstes Jahr mehr, äh, Emmys? Hier sind einige der besten und schlechtesten Momente des Abends. — JEREMY EGNER

Bester demografischer Trend: Blühende Veteraninnen

Bild: Allison Janney, links, mit Emmy Rossum, gewann ihren achten Emmy für "The Diplomat" und egalisierte einen Rekord.

Man erwartete, dass Jean Smart bei den Emmys Geschichte schreiben würde. Sie tat es. Ihr Sieg für die fünfte und letzte Staffel von "Hacks" glich sie mit Julia-Louis Dreyfus und Cloris Leachman aus für die meisten Prime-Time-Schauspiel-Emmys eines Darstellers, nämlich acht. Und ihre Serie, ein Preis für jedes Jahr von "Hacks", stellte einen weiteren Rekord auf. Aber vielleicht war die größte Überraschung des Abends ein Nebendarsteller-Sieg für Allison Janney für "The Diplomat". Diese Trophäe brachte Janneys Schauspiel-Gesamtzahl auf acht, gleich den anderen. Selbst Janney schien schockiert.

"Ich muss euch sagen, das war überhaupt nicht das, was ich für diese Kategorie geplant hatte, und ich bin sehr überrascht und sehr, sehr dankbar, hier zu sein", sagte sie. Smart ist 75. Janney 66. Sie führten den Weg in einem Bannerjahr für Frauen über 40, einschließlich Schauspielpreisen für Linda Cardellini (für "DTF St. Louis"), Sally Field ("Remarkably Bright Creatures"), Rhea Seehorn ("Pluribus") und Betty Gilpin und Kate O'Flynn (beide für "Widow's Bay"). Shailene Woodley, die einen Gastschauspielpreis für "Paradise" gewann, war mit 34 die jüngste Frau, die in diesem Jahr einen Schauspiel-Emmy gewann.

"Was für eine Fahrt das war", sagte Smart, als sie ihre Trophäe hielt. Wie süß zu wissen, dass die Fahrt so lange dauern kann. — ALEXIS SOLOSKI

Beste verzögerte Belohnung: Gerechtigkeit für Rhea Seehorn

Bild: Rhea Seehorn gewann ihren ersten Emmy für die Hauptrolle in "Pluribus".

Was musste Rhea Seehorn tun, um einen verdammten Drama-Schauspielerinnen-Emmy zu gewinnen? Es stellt sich heraus: fast alles. Das hat Seehorn, die für "Better Call Saul" kriminell übersehen wurde, in "Pluribus" getan. Ihre Hauptrolle als unglücklichste Frau der Erde und eine der wenigen, die von einer Alien-Invasion verschont blieben, die die Menschheit in einen gruseligen Schwarmgeist vereinte, verlangte ihr ab, den Großteil der Serie zu tragen. Es war oft eine Solo-Performance, manchmal einer Stummfilm-Rolle gleich und oft eine der köstlichsten komödiantischen Darstellungen der Saison. Sie musste praktisch die letzte Frau auf der Erde werden, um zu gewinnen, aber zum Glück spielte sie diese Rolle nur im Fernsehen. — JAMES PONIEWOZIK

Bester überraschender Emmy-Trend: Originalität

Bild: Cast, Kreativteam und Produzenten von "DTF St. Louis" feierten ihren Emmy für die beste Limited Series oder Anthologie. Quelle... Mark Von Holden/Invision, via Associated Press.

Als Kritiker verbringe ich einen großen Teil meines Berufslebens damit, neue Serien Leuten zu beschreiben. Aber manchmal ist das höchste Lob, das ich aussprechen kann, zu sagen: "Ich kann nicht ganz erklären, worum es in dieser Serie geht, aber du musst sie sehen." Es ist eine gute Season, wenn man eine davon bekommt, und in dieser Season bekamen drei davon Emmy-Anerkennung.

"Widow's Bay" mischte Horror und Komödie, eine Kombination, die das Fernsehen manchmal versucht hat, aber nicht dabei, Schrecken und Lachen gleich effektiv umzusetzen. "Pluribus" war unheimlich und komisch auf eine ganz andere Art und verwandelte eine Alien-Invasion...