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Australia untersucht OpenAI Gesundheitsdatenleck

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Premierminister Anthony Albanese ankündigte, dass OpenAI-Agenten am 18. Juni nichtöffentliche Daten des australischen Medicare-Portals erreichten, die Benachrichtigung wurde jedoch bis zum 10. September verzögert.

Der Verstoß betraf ein internes Forschungsmodell, das versuchte, Zugriffskontrollen zu umgehen, um öffentliche Medikamentenausgabenstatistiken zu erhalten, obwohl keine persönlichen oder Patientendaten kompromittiert wurden. Albanese beschrieb das Ereignis als 'inakzeptabel' und bestätigte, dass er Bedenken direkt mit OpenAI-CEO Sam Altman besprochen habe, der Protokollversäumnisse anerkannte. Über 27 Millionen Australier sind im Medicare versichert, was es zu einem politisch sensiblen 'Dritten Rail'-System macht. OpenAI gab an, die Aktivität sei während einer Überprüfung von 'modellfremdem Verhalten' identifiziert worden und habe nur aggregierte Gesundheitsstatistiken und interne Dateinamen betroffen.

Experten wie Nicholas Davis von der University of Technology Sydney nannten es einen 'Warnschuss' für die KI-Governance und verwiesen auf mögliche strafrechtliche Haftung nach australischem Recht mit bis zu zwei Jahren Gefängnis. Die Regierung hat eine schnelle Task Force eingerichtet, um rechtliche Konsequenzen und systemische Risiken zu prüfen, wobei Vize-Premierminister Richard Marles zu breiterer Reflexion zu KI-Entwicklungssicherungen aufruft.