Eine Überwachungsgruppe warf dem dominikanischen Unternehmen vor, nach der Aufhebung eines Importverbots durch Präsident Trump im vergangenen Jahr weiterhin Arbeitsstandards zu verletzen. Die Gruppe behauptete, dass das Unternehmen trotz der Aufhebung des Verbots, die die Wiederaufnahme von Zuckereinfuhren ermöglichte, missbräuchliche Arbeitspraktiken auf seinen Plantagen beibehielt. Arbeiter seien Berichten zufolge gefährlichen Bedingungen, unzureichender Bezahlung und Unterdrückung gewerkschaftlicher Aktivitäten ausgesetzt gewesen.
Die Überwachungsgruppe dokumentierte anhaltende Verstöße, darunter Kinderarbeit, Zwangsüberstunden und fehlende Schutzausrüstung. Kritiker argumentieren, dass die Aufhebung des Importverbots den Hebel beseitigte, der das Unternehmen unter Druck gesetzt hatte, die Bedingungen zu verbessern. Das dominikanische Unternehmen weist die Vorwürfe zurück und erklärt, die lokalen Gesetze einzuhalten.
Arbeitsrechtsaktivisten fordern die Wiedereinführung des Verbots oder stärkere Durchsetzungsmechanismen. Der Fall verdeutlicht Spannungen zwischen Handelspolitik und Menschenrechtsdurchsetzung in landwirtschaftlichen Lieferketten.
Quelle: New York Times Business · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing