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Bessent und Warsh stehen unter Druck vom Anleihenmarkt

New York Times Business •
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Finanzminister Scott Bessent und Federal Reserve-Vorsitzender Kevin Warsh stehen unter zunehmendem Druck von Anleiheinvestoren, die sich wegen Inflation und Bundesdefizit Sorgen machen. Am Mittwoch wird erwartet, dass die Federal Reserve ihren Leitzins erstmals seit drei Jahren anheben wird, wobei Futures-Händler eine Erhöhung um einen Viertelpunkt einkalkulieren, um die Inflation auf das Ziel von 2 Prozent zu treiben. Analysten sehen dies als Glaubwürdigkeitstest für Warsh, der signalisieren muss, ob weitere Erhöhungen folgen werden. Wall-Street-Ökonomen prognostizieren zwei Zinserhöhungen in diesem Jahr, und alles weniger birgt das Risiko einer erneuten Turbulenz am Anleihenmarkt. Diese Entscheidung könnte Präsident Trump verärgern, der Zinssenkungen gefordert hat.

Gleichzeitig legte Bessent vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses Zeugnis ab, als ein wichtiger Kreditzins seinen Höchststand seit 19 Jahren erreichte. Er verteidigte den mehrmilliardären Anleihenrückkaufsplan des Finanzministeriums und argumentierte, dass die Renditen ohne Eingreifen höher gewesen wären. Bessent unterstützte auch Trumps Vorschlag, erwachsenen Amerikanern bei einem republikanischen Sieg bei den Midterms Schecks über 5.000 Dollar zuzusenden, ein Plan, der mehr als 1 Billion Dollar kosten könnte. Er schlug vor, dass die Dividenden ohne Kongresszustimmung weiterlaufen könnten und das Defizit nicht beeinflussen würden, obwohl er keine Finanzierungsdetails nannte. Judy Shelton, Trumps ehemalige Fed-Nominierte, wurde auf der Zuschauertribüne gesehen und ist seitdem als Beraterin von Bessent beim Finanzministerium tätig.

Wesentliche Entitäten: Unternehmen: Federal Reserve, Finanzministerium, Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses | Personen: Scott Bessent, Kevin Warsh, Donald Trump, Judy Shelton | Orte: Dallas, Washington