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Hackers Breach Italian State Email to Target Revolut Crypto Whales

Financial Times Markets •
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Hacker, die behaupten, Revolut kompromittiert zu haben, sagen, sie hätten vertrauliche Kundendaten erlangt, indem sie ein E-Mail-System der italienischen Regierung kompromittierten und sich als Strafverfolgungsbehörden ausgaben. Der Hack betraf fast 700 Revolut-Kundenkonten, umfangreicher als zunächst eingeräumt.

Unter dem Pseudonym iamnotavillain teilten die Hacker der FT mit, sie hätten Revolut vor „ein paar Monaten“ über das italienische System La Posta Elettronica Certificata (PEC) kontaktiert. Sie forderten wiederholt vertrauliche Details—Adressen, Telefonnummern, Transaktionsverläufe—und behaupteten, diese seien für Strafverfolgungsbehörden erforderlich. „Revolut gehorchte wie ein ‚braver Junge‘“, sagten sie.

Die Hacker wählten 680 Ziele durch Blockchain-Analyse aus, um Konten mit erheblichen Krypto-Beständen zu identifizieren, und bezeichneten sie als „Krypto-Wale“. Die meisten Kunden befanden sich in der Schweiz und Frankreich, aber Daten von Einwohnern in 31 weiteren Ländern, darunter das Vereinigte Königreich, Deutschland und Spanien, wurden ebenfalls übergeben.

Revolut erklärte, seine Systeme seien nicht kompromittiert worden. Die italienische Gesetzgeberin Giulia Pastorella nannte den Verstoß „alarmierend auf einem unvorstellbaren Niveau“. Es wurde keine Lösegeldforderung erhalten.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Revolut, Financial Times, Azione | Personen: Tom Wilson, Laith Al-Khalaf, Amy Kazmin, Roula Khalaf, Giulia Pastorella | Orte: London, Rome, Italy, Switzerland, France, UK, Germany, Spain