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EU sucht neuen Weg, um russische eingefrorene Vermögenswerte für die Ukraine zu nutzen

Financial Times Markets •
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Die Europäische Kommission hat die Arbeit an Optionen zur Nutzung Russlands eingefrorener Vermögenswerte für die Ukraine wieder aufgenommen, nachdem ein früherer Versuch von Belgien blockiert wurde. Angesichts eines Finanzierungsdefizits von 27 Milliarden Dollar in der Ukraine heuer untersuchen EU-Regierungen Wege, um auf die 210 Milliarden Euro eingefrorenen russischen Zentralbankvermögen zuzugreifen, ohne rechtliche Repressalien von Moskau zu riskieren. Schweden führte die Forderungen an, die Debatte wiederzueröffnen, mit der Argumentation, dass das Geld die Finanzierungslücke der Ukraine schließen könnte.

Die EU hat ein Darlehen von 90 Milliarden Euro bereitgestellt, aber bisher ausgezahlte 12 Milliarden Euro könnten nicht ausreichen. Ein von der ehemaligen deutschen Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der EU-Abgeordneten Nathalie Loiseau unterstützter Vorschlag würde die russischen Konten bei Euroclear in ein separates EU-Rechtsträger überführen, wobei sowohl Vermögenswerte als auch Verbindlichkeiten übertragen würden und Belgien sowie Euroclear rechtliche Haftungsfreiheit erhielten. Beamte warnen, dass jede Lösung weiterhin die Zustimmung aller 27 Mitgliedstaaten erfordert, und Belgiens Position bleibt unverändert.

Russland hat eine rechtliche Klage gegen Euroclear eingereicht, wobei ein russisches Gericht 200 Milliarden Euro Schadensersatz angeordnet hat, obwohl dieses Urteil nach EU-Recht nicht anerkannt wird.