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Woodford-Fonds-Zusammenbruch lässt Anleger wütend

Financial Times Companies •
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Vor einem Jahrzehnt war Neil Woodford ein beachteter Fondsmanager, manchmal als die britische Antwort auf Warren Buffett bezeichnet. Heute sind viele Anleger wütend über den Zusammenbruch seines Flaggschiff-Fonds Woodford Equity Income Fund im Jahr 2019, der einst eine beeindruckende Summe von £10 Milliarden an Vermögen verwaltete.

Anleger wie Ian Duffield, der über £100.000 verloren hat, beschreiben Woodford als arrogant und egozentrisch und beschuldigen ihn, die Vorschriften der Financial Conduct Authority verletzt und zweifelhafte Anlagetechniken eingesetzt zu haben. Bryan Hall, der 80% seiner £7.000-Investition verloren hat, wiederholt diese Einstellungen und verweist auf Woodfords Überconfidence und schlechte Wetteinsätze in wenig liquiden Vermögen.

Die Financial Conduct Authority ahnte Woodford und dessen ehemalige Firma im letzten Jahr mit £46 Millionen ab, weil ungerechtfertigte Anlageentscheidungen zwischen Juli 2018 und Juni 2019 getroffen wurden. Während dieser Zeit verschob Woodford auf weniger liquide Vermögen, wobei nur 8% des Fonds innerhalb von sieben Tagen verkaufbar waren—weit unter den regulatorischen Anforderungen.

Kritiker, darunter der ehemalige Schattenkanzler John Mc Donnell, argumentieren, dass der Zusammenbruch auf systemischen Fehlern in der Aufsicht und Governance zurückzuführen ist und nicht auf übliche Marktrisiken. Trotz der Zeit bleiben betroffene Anleger auf der Suche nach rechtlicher Entschädigung und einer öffentlichen Untersuchung, da keine Anlagerichtlinien nach dem Zusammenbruch überarbeitet wurden.

Schlüssel-Entitäten: Unternehmen: Woodford Investment Management, Purplebricks, Kier | Personen: Neil Woodford, Warren Buffett, Ian Duffield, Bryan Hall, John Mc Donnell, Roula Khalaf, Chris Newlands | Standorte: UK, Kent