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Taliban sucht US-Investitionen in Mineralien

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Afghanistan bietet den USA Zugang zu seinen Mineralressourcen an, um Sanktionen zu lindern und eingefrorene Vermögenswerte freizugeben. Der Außenminister des Taliban, Amir Khan Muttaqi, erklärte, dass das Land Investitionen der USA in Bergbau, Infrastruktur, Landwirtschaft und Handel begrüßen würde, wobei zukünftige Zusammenarbeit gegenüber vergangenen Konflikten betont wird. Das Land verfügt über geschätzte 1 Billion Dollar an Mineralressourcen, darunter Kupfer, Eisenerz, Niobium, Kobalt, Gold und Lithium, die aufgrund von Jahrzehnten des Krieges weitgehend ungenutzt geblieben sind. Seit 2021 hat der Taliban mehr als 7 Milliarden Dollar an Bergbauinvestitionen mit China und Iran angekündigt.

Trotz diplomatischer Annäherungsversuche bleibt Afghanistan eines der ärmsten Länder der Welt, wobei über 14 Millionen Menschen unter akutem Hunger leiden. Die strenge Auslegung des Schariarechts durch den Taliban hat die Rechte von Frauen eingeschränkt, was zu einem Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gegen den Führer Hibatullah Akhundzada geführt hat. UN-Experten warnen davor, Beziehungen ohne Fortschritt bei den Menschenrechten zu normalisieren. Obwohl westliche Sanktionen weiterhin bestehen, haben Länder wie China, Indien, Iran, Katar und Russland Kontakt zum Taliban aufgenommen. Die EU hat im Juni Taliban-Beamte empfangen, um über die Rückführung von Migranten zu sprechen.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Financial Times, NATO, Internationaler Strafgerichtshof, EU | Personen: Andres Schipani, Donald Trump, Amir Khan Muttaqi, Hibatullah Akhundzada | Orte: Kabul, Afghanistan, Washington, Brüssel, Amsterdam