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Revoluts 115-Mrd.-USD-Bewertung und Bankambitionen

Financial Times Companies •
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Revolut-Gründer Nik Storonsky feierte einen Aktienverkauf, der das Fintech mit 75 Mrd. USD bewertete, indem er dem Kauf einer 350-Mio.-Euro-Superyacht von Lürssen-Kröger in Deutschland zustimmte, obwohl der Makler Chris Cecil-Wright nun wegen 17,5 Mio. Euro unbezahlter Provision klagt.

Die letzte Bewertung des Unternehmens erreichte 115 Mrd. USD und übertrifft damit alle britischen Banken außer HSBC. Revolut will sein Kreditgeschäft zu einer Vollbank ausbauen, um den europäischen Finanzmarkt zu revolutionieren und Private Banking, Lifestyle-Vorteile und Zahlungsdienste anzubieten.

Allerdings sieht sich das Unternehmen Hürden gegenüber, darunter Vertrauensprobleme der Verbraucher, die aus früheren Schwächen der internen Kontrollen resultieren. Chief Banking Officer Sid Jajodia betont die kontinuierliche Verbesserung, um Vertrauen zu gewinnen und Regulierungsbehörden wie die Bank of England zufriedenzustellen. Insider vergleichen die Revolut-Kultur mit „Piraten", glauben jedoch, dass Kontrollen und Gleichgewichte mit Geschwindigkeit koexistieren können.

Investor Alex Immerman von Andreessen Horowitz prognostiziert eine potenzielle Bewertung von einer Billion Dollar. Jamie Dimon von JPMorgan, einst skeptisch gegenüber internationaler Expansion, gibt nun zu, auf Revoluts über 80 Millionen Kunden in 40 Ländern „neidisch" zu sein, und erkennt an, dass JPMorgan „schneller und besser" werden müsse.