HeadlinesBriefing favicon HeadlinesBriefing.com

Europäische Banken starten eigene ETFs gegen BlackRock und Vanguard

Financial Times Companies •
×

Europäische Banken starten interne börsengehandelte Fonds (ETFs), um zuvor verlorene Gebühren an Giganten wie BlackRock und Vanguard zurückzugewinnen. Da der ETF-Markt boomt, zielen traditionelle Kreditgeber darauf ab, Privatkunden durch das Angebot eigener Produkte statt der Auslagerung an externe Anbieter zu halten. Dieser Wechsel ermöglicht es Banken, Verwaltungsgebühren innerhalb ihres Ökosystems zu behalten, während gleichzeitig die Kundenbeziehungen gestärkt werden. Dieser Schritt spiegelt eine breitere Strategie wider, die Einkommensquellen angesichts von Margendruck im Kerngeschäft zu diversifizieren. Durch den Aufbau proprietärer ETF-Plattformen positionieren sich Institute wie die Deutsche Bank und BNP Paribas als Full-Service-Asset-Manager. Dieser Trend unterstreicht den wachsenden Wettbewerb im passiven Investing, wo kostengünstige Indexfonds dominieren. Mit ETF-Vermögenswerten in Europa von über 2 Billionen Euro sehen Banken eine lukrative Gelegenheit, im Kosten-, Vertriebs- und Markenvertrauensbereich zu konkurrieren. Dieser interne Ansatz unterstützt auch digitale Vermögensinitiativen und gebündelte Angebote für Privatkunden.

Wichtige Akteure sind BlackRock, Vanguard, Deutsche Bank und BNP Paribas. Die Strategie richtet sich an Privatanleger in wichtigen Finanzzentren wie London, Frankfurt und Paris.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: BlackRock, Vanguard, Deutsche Bank, BNP Paribas | Standorte: London, Frankfurt, Paris

Häufig gestellte Fragen: Warum starten europäische Banken ihre eigenen ETFs?

Um Verwaltungsgebühren zurückzugewinnen, Privatkunden zu halten und direkt mit Vermögensverwaltern wie BlackRock und Vanguard im wachsenden Markt für passives Investing zu konkurrieren.