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Senegal tritt JPMorgan Frontier-Anleihenindex bei

Bloomberg Markets •
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Senegal, ein klammer Staat, der kürzlich für eine 2,2 Milliarden Dollar schwere IWF-Rettung genehmigt wurde, wurde in den neuen Frontier-Märkte-Anleihenindex von JPMorgan Chase & Co. aufgenommen. Afrika wird fast 45% des Government Bond Index–Emerging Markets Edge ausmachen, wobei Ägypten und Marokko die größten Beiträge nach Gewichtung leisten. Weitere afrikanische Emittenten im Index sind Nigeria, Kenia, Uganda und die Elfenbeinküste. Senegals Gewicht im Index beträgt 0,34%, verglichen mit 8% für Ägypten und Marokko. Die westafrikanische Nation ist der am stärksten notleidende Emittent des Kontinents, mit einer souveränen Risikoprämie, die bei 1.639 Basispunkten über US-Staatsanleihen gehandelt wird. Seit dem Ausschluss von den globalen Kapitalmärkten 2024 nach der Entdeckung versteckter Schulden hat Senegal auf regionale Märkte zur Finanzierung durch Lokalwährungsauktionen gesetzt. Sein Plan, die Lokalwährungsschulden abzugrenzen, hat Anlegerunterstützung gefördert. Die jüngste Schuldauktion am 11. September brachte 179 Millionen Dollar ein. JPMorgan erklärte, zwei Lokalwährungsinstrumente Senegals im Wert von 654 Millionen Dollar in den Index aufzunehmen. Der Index wird rund 328 Milliarden Dollar an Schulden über 425 Instrumente, 26 Märkte und 24 Währungen abbilden.

Senegal beabsichtigt, die Lokalwährungsverschuldung von seiner am 1. September angekündigten Schuldensanierung auszunehmen, als er eine Vereinbarung auf Mitarbeiterebene für eine dreijährige Fazilität mit dem IWF traf. Seitdem hat er offiziell beantragt, die Umstrukturierung unter dem Gemeinsamen Rahmen der G20 durchzuführen. JPMorgan-Analysten merkten an, der Index gehe weniger darum, den nächsten High-Yielder zu finden, sondern das Frontier-Beta zu definieren.