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Philippinischer Peso bricht 62 je Dollar, Rekordtief

Bloomberg Markets •
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Der philippinische Peso schwächte sich am Freitag auf über 62 je Dollar ab und durchbrach eine Marke, die einige Analysten als potenziellen Auslöser für ein Eingreifen der Behörden zur Stützung der Währung gekennzeichnet hatten.

Der Peso fiel um bis zu 0,6 % auf ein Rekordtief von 62,25 und unterbot damit sein vorheriges Tief von 61,995, das zu Beginn dieses Monats erreicht wurde. Höhere Rohölpreise verstärkten den Druck und drohen, das Leistungsbilanzdefizit der Philippinen zu vergrößern, da das Land fast seinen gesamten Ölbedarf über Importe deckt.

Der Währungsverfall spiegelt breitere regionale Trends wider, da hohe Ölpreise die Währungen der Schwellenländer in ganz Asien belasten. Analysten deuten an, dass die Bangko Sentral ng Pilipinas eingreifen könnte, wenn der Peso sich über wichtige Schwellenwerte hinaus weiter abschwächt.

Bloomberg Markets berichtete über die Entwicklungen und merkte an, dass der Verfall des Pesos wachsende Bedenken hinsichtlich der externen Balance der Philippinen unterstreicht, angesichts anhaltender Inflationsdrucke durch Energiekosten.