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Braskem-Gläubiger lehnen Schuldenplan ab

Bloomberg Markets •
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Anleihegläubiger von Braskem SA lehnen einen Restrukturierungsvorschlag des Petrochemie-Riesen ab, was den Druck auf Petrobras erhöht, frisches Kapital in das Unternehmen einzubringen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Spannungen eskalierten, nachdem die Kontrolleure von Braskem, Petrobras und IG4 Capital Group, die Formulierungen rund um eine Kapitalzufuhr abgeschwächt hatten.

Nach dem neuesten Vorschlag von Braskem, der Ende August vorgelegt wurde, würden die Gläubiger etwa 2 Milliarden US-Dollar an neuem Geld bereitstellen. Rund 1,25 Milliarden US-Dollar würden zum Rückkauf bestehender Schulden zu bis zu 50 % des Nennwerts verwendet, während die verbleibenden 750 Millionen US-Dollar in das Working Capital fließen würden. Die Gläubiger fordern außerdem, dass die Aktionäre eine durchsetzbare Verpflichtung eingehen, wobei einige deutlich gemacht haben, dass es ohne eine Kapitalzufuhr keinen Deal gibt.

Petroleo Brasileiro SA ist zunehmend in die Verhandlungen eingebunden — und obwohl sie vermeiden will, dass Braskem Insolvenz anmeldet, war sie bisher nicht bereit, die von den Gläubigern geforderte Art durchsetzbarer Kapitalverpflichtung bereitzustellen. Die beiden Seiten liegen so weit auseinander, dass einige Gläubiger erwägen, überhaupt keinen Gegenvorschlag einzureichen. Die Kluft ist weiterhin groß genug, dass die Möglichkeit einer Insolvenzanmeldung wieder prominent in den Diskussionen aufgetaucht ist.

Braskem und IG4 lehnten eine Stellungnahme ab. Petrobras antwortete nicht sofort auf eine Anfrage nach einem Kommentar. Die Parteien haben bis zum 9. Oktober Zeit, sich auf ein Term Sheet zu einigen.