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Carlyle, Bain, Oaktree bieten auf Minderheitsbeteiligung an Serie A Medienrechten

PE Insights •
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Die Private-Equity-Gesellschaften Carlyle, Bain und Oaktree bereiten Gebote für eine Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft vor, die die internationalen Medienrechte der Serie A hält, wie Reuters berichtete. Das Vorhaben, das auch das Wett- und Sponsoring-Geschäft der Liga im Ausland umfassen würde, erwirtschaftet rund 200 Mio. Euro Kernertrag und könnte mit 3 bis 4 Mrd. Euro bewertet werden. JP Morgan berät die Liga und begann Anfang des Jahres, Private-Equity-Fonds anzusprechen. Oaktree besitzt bereits Inter Mailand, den amtierenden Meister der Serie A, was das Unternehmen sowohl zum Klubbesitzer als auch zum potenziellen Investor in die kommerzielle Maschinerie der Liga macht.

Investoren haben sich bereits an den Inlandsmediengeschäften anderer europäischer Ligen beteiligt, darunter Spanien und Frankreich. Die internationale Einheit der Serie A generiert jedoch laut UEFA-Daten lediglich rund 250 Mio. Euro Jahresumsatz – ein Bruchteil der Erträge von Premier League und La Liga. Der Liga fällt der Auslandsverkauf der Rechte schwer, da das Interesse der Sender angesichts eines überfüllten Terminkalenders, der erweiterten UEFA Champions League und der Strahlkraft der Premier League erlahmte.

Jeder Anteilsverkauf erfordert die Zustimmung von mindestens 14 der 20 Klubs – eine Hürde, die sich früher als tödlich erwies. 2021 scheiterte ein 1,7 Mrd. Euro teurer Deal zum Verkauf von 10 % an der Inlandsmedieneinheit an ein von CVC geführtes Konsortium, weil die Klubs die nötige Mehrheit nicht aufbrachten.