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Tottenham: Warum keine Tore unter De Zerbi?

BBC Sport Football •
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Vier Spiele nach Beginn der Premier-League-Saison sind Tottenham Hotspur und Coventry City weiterhin die einzigen Teams, die noch kein Tor in der Liga erzielt haben, obwohl Tottenham 320 Millionen Pfund in offensives Talent investiert hat. Der neue Trainer Roberto De Zerbi implementiert seine taktische Philosophie, die darauf abzielt, den Gegner zum Pressen zu verleiten, um anschließend die Räume hinter den pressierenden Spielern durch direkte Pässe oder kraftvolles Ballführen auszunutzen. Seine Teams verwenden oft ein 2-3-2-3-System im Ballbesitz, verankert durch den defensiven Mittelfeldspieler Rodrigo Bentancur, wobei die Rotation zwischen Flügelspielern, Außenverteidigern und zentralen Mittelfeldspielern die strukturelle Integrität aufrechterhält.

Dieser Ansatz erwies sich in Marseille von 2024 bis 2026 als effektiv, wobei De Zerbis Teams durchschnittlich 2,3 Tore pro Spiel erzielten. Gegen Everton schuf Tottenham durch zentrales Vorrücken Raum zwischen den Linien, doch die Ausführung erfordert Spieler, die sich wohl dabei fühlen, den Ball unter Druck zu erhalten. Sandro Tonali rotiert mit Archie Gray, um besser seiner Präferenz entgegenzukommen, in größeren Räumen nach vorne ausgerichtet zu spielen.

Obwohl erste Anzeichen des Potenzials des Systems sichtbar sind, erfordert die Umwandlung von Aufbauspiel in Tore das gleichzeitige Zusammentreffen mehrerer Komponenten. De Zerbis Anpassung an die aktuelle Premier League läuft weiter, doch das zugrundeliegende taktische Framework legt nahe, dass die Torflaute vielleicht nicht mehr lange andauern wird.