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Frauen 800 m: Von verboten zu einem Haupt-Event

BBC Sport •
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Die Frauen 800 m debütierten bei den Olympischen Spielen 1928, wurden aber später aus dem Programm genommen. Jetzt wird es oft als das wichtigste Event bei großen Leichtathletik-Wettbewerben bezeichnet. Wie sind wir also dorthin gekommen? Die Spiele von Amsterdam waren die ersten, bei denen Frauen an Leichtathletik-Wettbewerben teilnehmen durften. Fünf Frauenwettbewerbe wurden hinzugefügt – 100 m, Hochsprung, Diskuswurf, 400 m Hindernislauf und, damals noch kontrovers, 800 m. Die deutsche Athletin Karoline Lina Radke wurde die erste Frau, die bei den Olympischen Spielen Gold in den 800 m gewann – aber sie würde auch die letzte für weitere 32 Jahre sein. Das Event wurde nach Berichten – die später als falsch erwiesen wurden – entfernt, dass die Teilnehmerinnen unter extremer Erschöpfung litten, und das Internationale Olympische Komitee kam zu dem Schluss, dass Frauen zu schwach seien.

Fast 100 Jahre später nimmt das Event nun bei großen Veranstaltungen einen Spitzenplatz ein. In letzter Zeit war es der Kampf zwischen der britischen Olympiasiegerin über 800 m, Keely Hodgkinson, und der Schweizer Europameisterin Audrey Werro, der die Fans begeisterte.

Bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964 überquerte Ann Brightwell (geb. Packer) die Ziellinie, um Gold zu gewinnen und eine neue Weltrekordzeit von zwei Minuten 01,1 Sekunden aufzustellen. Sie sagte gegenüber BBC Sport: „Mein Mann, der damals mein Verlobter war, sagte zu mir: ‚Du weißt nicht, was du getan hast.‘“

Wichtige Entitäten: Unternehmen: BBC Sport, Internationales Olympisches Komitee | Personen: Karoline Lina Radke, Keely Hodgkinson, Audrey Werro, Ann Brightwell, Judy Pollock | Orte: Amsterdam, Tokio