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Installation jeder Firefox-Erweiterung

Hacker News •
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Ein autodidaktischer Entwickler hat die Mozilla‑Add‑ons‑API genutzt, um jede Firefox‑Erweiterung abzurufen, und dabei 84 235 eindeutige Einträge ermittelt. Der Aufwand zeigte einen überraschend kleinen Katalog – unter 50 GB Code, im Durchschnitt 585 kB pro Add‑on. Das Projekt demonstriert, wie öffentliche APIs zu wahren Daten‑Mining‑Goldminen werden können.

Zunächst lieferte der Such‑Endpoint nur 30 000 Ergebnisse, sodass der Autor mit Sortierungen nach Erstellungs‑, Bewertungs‑, Beliebtheits‑ und Aktualisierungszeitpunkten experimentieren musste. Selbst dann fehlten Einträge, bis parallele Anfragen und kategoriespezifische Abfragen die Lücken füllten. Der finale Datensatz, jetzt auf Hugging Face gehostet, bietet einen umfassenden Schnappschuss für Forschende und Sicherheitsanalysten.

Die Analyse der Sammlung offenbarte einige Ausreißer: Das größte Add‑on, *dmitlichess*, verschlingt 196 MB Audiodateien, während das kleinste, *theTabs‑saver*, nur 7,5 kB groß ist. Die Studie hob zudem Sicherheitsrisiken hervor und wies auf mehrere Erweiterungen hin, die Seed‑Phrasen sammeln. Der Datensatz dient nun als Basis für Schwachstellen‑Scans und Marktstudien.

Durch die Automatisierung des Scrapes hat der Autor repetitive manuelle Arbeit eliminiert und der Community eine sofort nutzbare Ressource bereitgestellt, die für Audits, Performance‑Forschung und Überblick über das Erweiterungs‑Ökosystem verwendet werden kann.

Schlüssel‑Entitäten: Unternehmen: Mozilla

Quelle: Hacker News · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing