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Heimserver aus Ersatzteilen für persönliche Cloud-Speicherung

Hacker News •
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Seit etwa einem Jahr haben Handy-Warnungen vor fast vollem Speicherplatz dazu geführt, dass Bilder-Backups auf eine Nextcloud-Instanz migriert wurden. Dies wechselte von der Plage durch Speicherlimits zu Erinnerungen, dass Backups ausgeschaltet waren, ähnlich wie Googles „Upgrade“-Hinweise. Frustriert von der Miete von Cloud-Speicherplatz und Datenschutzbedenken, suchte der Autor nach einer Lösung für Familiendateien, automatische Handy- und PC-Backups sowie eine Maschine zum diskreten Herunterladen von Linux-ISOs.

Der Bau konzentrierte sich auf eine kompakte Zotac MAGNUS EN1070 K Box mit einem i5 und einer GTX 1070 GPU, die zuvor als Medienzentrum und in Roboter-Prototypen verwendet wurde. Um die Fabrikbeschränkung auf eine einzelne Festplatte zu überwinden, wurde eine individuelle Erweiterung in Onshape entworfen und in glasfasergereinigtem ABS gedruckt, die einen fünffach Hot-Swap-Einschub und einen Halter für eine sechste Festplatte beherbergt. Interne Komponenten umfassen eine Pico PSU, die vom aktualisierten Netzteil des Zotac gespeist wird, Noctua-Lüfter und einen ASM1166-Adapter, der sechs SATA-Anschlüsse freigibt.

Ein 1-TB-Boot-SSD befindet sich nun im 2,5-Zoll-Fach. Der Arbeitsspeicher wurde durch zwei Laptop-DDR4-Sticks auf maximal 32 GB aufgerüstet, wobei eine wiederverwendete WLAN-Karte die Hardware vervollständigt. Sechs 8-TB-WD-Red-Plus-Festplatten wurden aufgrund der prohibitiven SSD-Kosten und Marktknappheit gebraucht beschafft.

Konfiguriert als RAIDZ2-ZFS-Pool bietet das Setup 43,7 TB Rohkapazität bei 29 TB nutzbarem Platz und toleriert zwei Festplattenausfälle. Der Pool ist verschlüsselt und wird über einen Schlüsselserver automatisch entsperrt. Das Thermomanagement bleibt eine Herausforderung aufgrund der Isolierung des gedruckten Gehäuses, obwohl sich das System während der Tests als stabil erwiesen hat.