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Chess.com-Datenleck: 7,3 Millionen Nutzerdatensätze durch Scraping offengelegt

Hacker News •
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Eine 15,5 GB große Datei mit 7,3 Millionen Chess.com-Nutzerdatensätzen erschien diese Woche in Datenleck-Foren ohne Kosten oder Lösegeldforderung. Die technische Analyse von Ransomnews bestätigt, dass die Daten echt und aktuell sind, aber die Beweise deuten auf großflächiges Scraping statt eines Serverbruchs hin. Das Archiv enthält 7,337,395 Datensätze mit 38 Feldern einschließlich E-Mail-Adressen, Benutzernamen, echten Namen, Ländern, Schachratings, Abonnementstufen und internen Google Ad Manager-Zielgruppentags, die nicht über die öffentliche API von chess.com offengelegt werden.

Keine Passwörter oder Zahlungsdaten wurden gefunden. Forscher verifizierten die Echtheit durch Dekodieren von UUID-Zeitstempeln bei 200.000 Datensätzen und erzielten eine 100%-Übereinstimmung mit den Kontoregistrierungsdaten. Die Daten wurden über neun aufeinanderfolgende Tage in täglichen Chargen gesammelt, wobei 7,4% der Datensätze zweimal vorkamen — ein Muster, das auf automatisierte Sammlung statt Datenbankextraktion hinweist.

Dies spiegelt einen Vorfall aus 2023 wider, bei dem chess.com bestätigte, dass 828.000 Datensätze durch Missbrauch der Find-Friends-Funktion gestohlen wurden, nicht durch einen Bruch. Das Unternehmen erklärte: „Unsere Infrastruktur, Mitgliederkonten und Daten wie Passwörter sind sicher.“.