Plex, die vom Mitbegründer Scott Olechowski mitgegründete Medienplattform, möchte auf allen Plattformen "der Ort werden, an dem Menschen entdecken, was sie sehen möchten". Das Unternehmen hat sich mit Fandango zusammengetan, um Kinotickets zu verkaufen, und weitet damit sein Angebot deutlich über seine Wurzeln als Medienserver aus. Der Schritt zielt auf die Entdeckungsherausforderung der Streaming-Branche und ermöglicht Plex, für Studios und Werbetreibende einen messbaren Weg von der Content-Entdeckung bis zum Kauf zu schaffen.
Die Partnerschaft mit Fandango steht im Gegensatz zum Medienserver-Geschäft, das Nutzern erlaubt, eigene Filme ohne Lizenzgebühren zu teilen. Das Vorhaben kommt mehr als zwei Jahre nachdem Plex einen Streaming-Dienst für Filmverleih sowie einen kostenlosen werbefinanzierten Fernsehdienst (FAST) gestartet hat. Diese neuen Einnahmequellen bestehen neben der zentralen Medienserver-Software des Unternehmens.
Plex räumt ein, dass es schwierig ist, lebenslange Pässe finanziell zu tragen, hofft aber, dass seine neuen Geschäftsfelder die Weiterentwicklung der Medien-Software finanzieren. Das Unternehmen scheint sich darauf zu konzentrieren, die nicht serverbezogenen Aspekte seiner Plattform auszubauen. Nutzer können einer Datenweitergabe teilweise widersprechen, da Plex Daten von Personen erhebt, die auf der Plattform suchen.
Quelle: Ars Technica · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing