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Webb: VAR hatte 'Tunnelblick' bei Haaland

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Pro Ref-Chef Howard Webb sagt, der VAR habe übersehen, dass Enzo Fernandez beim Siegtreffer von Erling Haaland im Manchester-Derby wegen "Tunnelblick" im Abseits stand. Webb ist "wirklich enttäuscht" von der Entscheidung, das Tor zu geben, das zunächst auf dem Feld wegen Abseits von Haaland aberkannt wurde.

Der VAR prüfte und stellte fest, dass Haaland onside war, berücksichtigte jedoch nicht, dass Fernandez das Spiel aus einer Abseitsposition beeinflusste. Fernandez hechtete vor Haalands Tor zum Ball und behinderte Lisandro Martinez und Senne Lammens, aber seine Abseitsposition wurde übersehen, sobald der VAR bestätigte, dass er den Ball nicht berührt hatte.

Webb sagte zu Mic'd Up: "Die Entscheidung auf dem Feld war nicht gegen Fernandez; sie war gegen Haaland. Wenn der VAR seine Überprüfung beginnt, sieht er, dass Haaland tatsächlich um drei Zentimeter onside ist. Der VAR konzentriert sich übermäßig auf Haaland. Er stellt fest, dass er onside ist, aber wenn er die vollständige APP durchführt, bewertet er nicht wirklich die volle Auswirkung von Fernandez. In diesem Moment bekommt er Tunnelblick, aber es liegt am Rest seines Teams, ihn aus diesem Tunnel zu holen, aber leider geschah das in diesem Fall nicht. Dieses Tor hätte aberkannt werden müssen."

Das Audio der Offiziellen zeigte, dass der Assistent VAR "Enzo, Enzo" und "Ich gehe auf Abseits, Haaland" sagte. Der VAR bestätigte, dass Fernandez den Ball nicht berührt hatte, und gab das Tor. Webb fügte hinzu: "Wir fanden es wichtig, einen Fehler anzuerkennen... Ich war wirklich enttäuscht von diesem Ergebnis; wir alle waren es."

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Sky Sports, Pro Ref, VAR, Manchester United, Manchester City | Personen: Howard Webb, Erling Haaland, Enzo Fernandez, Lisandro Martinez, Senne Lammens, Iliman Ndiaye, Michael | Orte: Manchester