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Eizellen-Einfrieren für Spaniens Frauenteam vereinbart

ESPN Soccer •
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Der Königlich Spanische Fußballverband (RFEF) hat eine wegweisende Vereinbarung zur Bereitstellung von Eizellen-Einfrieren und Fruchtbarkeitsbehandlungen für seine Spielerinnen angekündigt. Die Vereinbarung, die mit der Klinik Tambre in Madrid geschlossen wurde und bis 2029 läuft, deckt alle Mitglieder der Nationalmannschaft ab, einschließlich des Futsal-Teams, der Schiedsrichter und Assistenten. RFEF-Präsident Rafael Louzán nannte es einen „umfassenden und wegweisenden Vorteil“ für alle Mitarbeiter des Verbands.

Diese Initiative folgt auf eine direkte Anfrage der Spielerinnen, angeführt von Barcelonas Mittelfeldspielerin Alexia Putellas, die die Schwierigkeit betonte, Mutterschaft mit einer Fußballkarriere zu vereinbaren. „Der Verband versteht, dass du deinem Land auf eine Weise dienst, die deiner biologischen Uhr zuwiderläuft“, sagte Putellas der spanischen Zeitung El País. Der Schritt baut auf jüngsten Maßnahmen auf, die es Spielerinnen ermöglichen, bei großen Turnieren mit ihren Kindern zu reisen, eine Politik, die auch auf die Männermannschaft während ihrer erfolgreichen Weltmeisterschaftskampagne in Nordamerika ausgeweitet wurde.

Allerdings stieß die Ankündigung auch auf Kritik. Die spanische Dreispringerin Ana Peleteiro-Compañón stellte die zugrunde liegenden Motive auf Instagram in Frage und fragte, ob die Maßnahme wirklich die Mutterschaft unterstützt oder Frauen lediglich dazu drängt, Familienpläne aufzuschieben. Ihre Bemerkungen verdeutlichen anhaltende Debatten über Fruchtbarkeitsunterstützung im Frauensport.

Spanien, aktueller Weltmeister sowohl im Männer- als auch im Frauenfußball, wird versuchen, seinen Frauentitel bei der Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien zu verteidigen. Die proaktive Haltung des Verbands zur Work-Life-Balance setzt einen neuen Maßstab, auch wenn abzuwarten bleibt, wie andere nationale Verbände reagieren.