Mit der Premier League mitten in der Saison haben Ryan O'Hanlon und Bill Connelly von ESPN alle 20 Teams neu gerankt. Die Rangliste entsteht unter einer Wolke, die über der Liga hängt: Manchester City sieht sich 114 erwiesenen Verstößen gegenüber und der Möglichkeit eines Ausschlusses aus dem Wettbewerb.
Arsenals jüngste Form wirft Fragen auf. Gegen Sunderland gewann das Team knapp 2:0, obwohl die erwarteten Tore und Schüsse nahezu gleich waren. Danach verlor es 0:3 gegen Brighton, das die Gunners unter Druck setzte und zur Halbzeit 2:0 führte. In diesem Spiel gab Brighton 17 Schüsse ab, Mikel Artetas Mannschaft nur 11. Dennoch zeigen die zugrunde liegenden Zahlen kaum Veränderungen gegenüber der Vorsaison: Arsenal kommt auf durchschnittlich 1,5 erwartete Tore ohne Elfmeter pro Spiel und kassiert 0,7 Gegentore. Auf 38 Spiele hochgerechnet würde dieser leichte Rückgang rund 3,8 Tore weniger bedeuten, und die Schlüsselspieler Martin Odegaard, Bukayo Saka, Kai Havertz und Riccardo Calafiori standen in allen fünf Partien auf dem Platz. Havertz hat sich erneut verletzt.
Der Angriff von Arsenal zeigte ebenfalls Widerstandskraft: Auswärts gegen Neapel in der Champions League gab es 26 Schüsse und über 4 erwartete Tore. Die Dominanz bei Standardsituationen hat sich noch nicht vollständig eingestellt, denn in der Liga liegt das Team bei den aus Standards erzeugten erwarteten Toren nur auf Platz neun. Der Neuzugang Bruno Guimarães hat bisher kaum Wirkung gezeigt.
Die Rangliste beschäftigt sich außerdem mit Chelseas schwachem Start und der Frage, ob Hull City den Abstieg vermeiden kann. Bei noch 33 ausstehenden Spieltagen sehen die Autoren einen möglichen Titelkampf zwischen Manchester City und Arsenal, während der Rest der Tabelle weitgehend offen bleibt.
Quelle: ESPN Soccer · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing