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Revolut erhält bedingte OCC-Genehmigung für US-Banklizenz

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Der Fintech-Riese Revolut hat eine bedingte Genehmigung für seine US-Banklizenz vom Office of the Comptroller of the Currency (OCC) erhalten, da er als vollwertige Bank auf dem gesamten amerikanischen Markt operieren möchte. Die bedingte Genehmigung stellt einen bedeutenden Meilenstein für das in London ansässige Unternehmen dar, das seit mehreren Jahren eine US-Banklizenz anstrebt, um sein Produktangebot über die aktuellen Zahlungs- und Handelsdienstleistungen hinaus zu erweitern. Revolut-CEO Nik Storonsky sagte, die Entscheidung bestätige den Compliance-Rahmen des Unternehmens und sein Engagement für regulatorische Standards.

Die bedingte Genehmigung des OCC verlangt von Revolut, spezifische operative und kapitalbezogene Anforderungen zu erfüllen, bevor eine vollständige nationale Banklizenz erteilt wird. Wenn sie gewährt wird, würde die Lizenz Revolut erlauben, Einlagen anzunehmen, Kredite zu vergeben und ein breiteres Spektrum an Finanzprodukten direkt an US-Kunden anzubieten, ohne auf Partnerbanken angewiesen zu sein. Das Unternehmen bedient derzeit über 30 Millionen Kunden weltweit und ist seit 2022 profitabel.

Die US-Expansion von Revolut steht im Wettbewerb mit etablierten Playern wie Chime und traditionellen Banken, aber seine Multi-Währungs-Konten und Krypto-Handelsfunktionen könnten sein Angebot differenzieren. Die bedingte Genehmigung folgt auf Revoluts UK-Banklizenzantrag, der noch bei der Bank of England anhängig ist.