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Matt Clifford tritt Anthropic bei amid criticism

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Matt Clifford, Mitbegründer von Entrepreneurs First und ehemaliger KI-Berater des britischen Premierministers, gab am Mittwoch bekannt, dass er dem US-amerikanischen KI-Unternehmen Anthropic beitreten wird. Dieser Schritt hat aufgrund potenzieller Interessenkonflikte Kritik hervorgerufen. Steve Gough, CEO des KI-Governance-Unternehmens Holistic AI, sagte: „Meine Sorge ist, dass er Zugang zu sensiblen staatlichen Überlegungen zur KI-Politik hatte… Es wäre unangemessen für jemanden mit diesem Einblick, direkt in ein Frontier-Labor zu wechseln.“ Kritiker einschließlich Zoe Kleinman, Rory Cellan-Jones und Alex Hern äußerten Bedenken hinsichtlich der Drehkreuz-Dynamik.

Clifford verteidigte seine Entscheidung, indem er erklärte, dass er nicht an Politik oder Regierungsbeziehungen arbeiten werde. Nitarshan Rajkumar, Forscher an der Universität Cambridge, nannte es „nicht cool“ und stellte die Frage, ob seine vorherige Rolle Anthropic einen unfairen Vorteil verschafft hätte. Die britische Regierung erklärte, dass Clifford die richtigen Verfahren befolgt habe, einschließlich einer sechsmonatigen Abkühlungsphase.

Diese Debatte hebt die Spannungen rund um regulatorische Capture hervor, während das Vereinigte Königreich seine KI-Strategie unter dem AI Safety Institute (AISI) formt.