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Warum die meisten Filme nicht in IMAX gedreht werden

Engadget •
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IMAX-Filme bieten dramatische, groß angelegte Erlebnisse, doch wenige Filmemacher nutzen das Format vollständig aufgrund signifikanter praktischer und finanzieller Hürden. IMAX-Filmkameras sind größer, schwerer und lauter als Standardausrüstung, wodurch sie für kleine Sets oder schnelle Action unpraktisch sind. Das 65-70mm-Filmmaterial ist sperrig und erfordert häufige Nachladen, was die Drehpläne verlängert und die Kosten erhöht.

In Christopher Nolans The Odyssey verwechselte der Star Tom Holland die routinemäßigen dreiminütigen Filmwechsel mit Kritik an seiner Leistung. Selbst neuere Kameras, wie das 400-Pfund-IMAX-Keighley-Modell, das in The Odyssey verwendet wurde, bleiben schwerfällig. Die echte 15/70 IMAX-Projektion ist auf eine kleine Anzahl von Kinos beschränkt, was den kommerziellen Anreiz verringert.

Obwohl digitale IMAX-zertifizierte Kameras existieren, fehlt ihnen die Qualität des traditionellen Films. Die meisten Regisseure folgen dem Beispiel von The Dark Knight und nutzen IMAX selektiv für Szenen mit hoher Wirkung. Der breitere Branchentrend hin zu günstigerer, leiserer und flexiblerer Digitalproduktion hat das Format weiter marginalisiert. Christopher Nolan bleibt eine seltene Ausnahme, die dem Format trotz der Kompromisse treu bleibt, die die meisten Produzenten ablehnen zu akzeptieren.