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Der wahre Ursprung der 4K-Display-Bezeichnung

Engadget •
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4K ist ein eingängigerer Marketingbegriff als 2160p, aber die Auflösung trägt auch diesen Namen aus einem bestimmten Grund. Bildschirmauflösungen sind einer der vielen technischen Begriffe, die verschiedene Namen haben, was es schwierig macht, sie zu unterscheiden. Sie könnten beispielsweise 720p, Full HD und 4K im selben Gespräch hören.

Da 4K dem Muster nicht folgt, das von 480p, 720p und 1080p gesetzt wurde, könnte es so aussehen, als wäre es nur ein Marketingbegriff. Obwohl es technisch gesehen nicht zu 100 Prozent genau ist, ist 4K eine anwendbare Möglichkeit, diese Displays zu beschreiben. Der Name hat seine Wurzeln außerhalb von Consumer-Displays, entspricht aber weiterhin den Videoformaten und Bildschirmen, mit denen wir vertraut sind.

4K wurde ursprünglich nicht verwendet, um auf Fernseher hinzuweisen, sondern auf den digitalen Film, der in Kinos verwendet wird. In den frühen 2000er Jahren bildeten mehrere große Filmstudios wie MGM, Paramount, Universal und Sony eine Gruppe namens Digital Cinema Initiatives (DCI), um Standards für digitale Filme zu definieren. Die erste Ausgabe, die 2005 veröffentlicht wurde, enthielt zwei Auflösungen: 2K (2.048 x 1.080 Pixel) und 4K (4.096 x 2.160 Pixel).

Der Name '4K', der für Verbrauchertechnologie verwendet wird, hat eine andere Verbindung: Er ist genau viermal so groß wie die 1.920 x 1.080 Pixel von 1080p. Seine horizontalen und vertikalen Pixelzahlen sind jeweils doppelt so hoch wie die von 1080p. Ein weiterer Begriff für 4K ist 2160p, der die Tradition fortsetzt, die vertikale Pixelzahl einer Auflösung für deren Namen zu verwenden. Obwohl genau, wird dieser Begriff weniger häufig verwendet, da '4K' viel eingängiger und einfacher im Marketing zu verwenden ist.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: MGM, Paramount, Universal, Sony

Häufig gestellte Fragen: Warum wird 4K als 4K bezeichnet, obwohl es dem Namensmuster von 720p/1080p nicht folgt?

Der Name '4K' stammt aus den Standards der Digital Cinema Initiatives (DCI) für Kinos, bei denen eine Breite von 4.096 Pixeln etwa 4.000 Pixeln entspricht. Der Verbraucher-4K (3.840 x 2.160) ist tatsächlich viermal so groß wie 1080p, wodurch der Name trotz technischer Unterschiede zu den Kino-Standards ein praktischer Marketingbegriff ist.