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Insta360 Mic im Test: buntes Mittelklasse-Mikrofon-Kit

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Insta360 schließt die Lücke zwischen dem Mic Pro für 330 Dollar und dem günstigen Mic Air mit dem neuen Mic für 250 Dollar, einer abgespeckten Version, die die Audioqualität des Pro beibehält und durch den Verzicht auf einige Funktionen Kosten spart. Der Tester James Trew stellt fest, dass der Klang in den Voreinstellungen Standard, Rich (voller Stimmklang) und Bright klar ist und die wirksame Rauschunterdrückung sowohl drinnen als auch draußen gut funktioniert, ohne Artefakte zu erzeugen. Die Wertung 8,2 / 10 spiegelt eine starke Leistung wider, trotz klobiger Sender und eines höheren Preises als bei der Konkurrenz.

Design-technisch übernimmt das Mic das eigenwillige E-Ink-Display und die flexible Speicherung seines teureren Bruders und setzt dabei auf austauschbare SD-Karten statt auf internen Speicher. Creator können so während der Aufnahme die Karte wechseln und die Aufnahmedauer ohne Dateiübertragung verlängern. Der Empfänger-Dongle ist auffällig groß, doch die direkte Verbindung zur Kamera über deren Menüs hilft. Ein Highlight ist die Möglichkeit, vier Mikrofone mit einem Empfänger zu koppeln, dazu kommt eine versteckte Multi-Empfänger-Option, die gleichzeitig auf zwei Kameras aufzeichnet – ideal für Gruppeninterviews oder Aufnahmen aus zwei Perspektiven.

Dass der interne Speicher fehlt, mag manche enttäuschen, doch der SD-Karten-Ansatz verschafft dem Mic wohl einen Vorteil gegenüber dem Mic Pro. Der Klang bleibt klar, die Voreinstellungen passen sich gut an verschiedene Umgebungen an, und das anpassbare Display verleiht einem ansonsten standardisierten Markt für drahtlose Mikrofone etwas Persönlichkeit. Mit 250 Dollar ist es nicht die günstigste Option, doch seine besonderen Funktionen machen es zu einer überzeugenden Mittelklasse-Wahl für Creator, die Vielseitigkeit und Qualität suchen.

Quelle: Engadget · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing