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Apple vor 2,7-Mrd.-$-Klage wegen ATT-Richtlinie

Engadget •
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Ein ehemaliger Beamter der britischen Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (CMA) hat im Namen von App-Entwicklern Klage in Höhe von 2 Milliarden Pfund (2,7 Milliarden Dollar) gegen Apple eingereicht, berichtet Reuters. Die Klage wirft Apple vor, dass die App Tracking Transparency (ATT) strengere Regeln für Drittentwickler vorsieht als für Apples eigene Dienste, was dem Werbe-Ökosystem des Unternehmens einen unlauteren Vorteil verschaffe.

Apple teilte Reuters mit, man sei "an genau dieselben Anforderungen gebunden wie alle Entwickler". Dennoch haben Regulierungsbehörden in ganz Europa, darunter in Frankreich, Italien und Polen, ATT untersucht. Das Bundeskartellamt stellte vergangenen Monat fest, dass Apple eigene Apps gegenüber externen Entwicklern bevorzuge; ATT-Pop-ups ermutigten zur Einwilligung in Apple-Dienste, während sie diese für Drittanbieter-Apps erschwerten.

Apple willigte ein, die Funktionsweise von ATT in der Europäischen Union zu ändern. Dies folgt auf die Strafe von 150 Millionen Euro (175 Millionen Dollar), die die französische Wettbewerbsbehörde Apple vergangenes Jahr wegen ATT auferlegte.