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Produzent verklagt Netflix auf 105 Mio. $ nach Diebstahl

Wall Street Journal US Business •
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Ein wenig bekannter Produzent verklagte Netflix auf 105 Millionen Dollar, nachdem ein Laufwerk mit einem selbstfinanzierten $45-million Nicolas-Cage-Film aus den Büros des Streamers verschwunden war. Der Produzent, David Reddick, investierte sein eigenes Geld in den Film mit dem Titel *The Last Thing He Wanted*, basierend auf dem Roman von Joan Didion. Reddick behauptet, Netflix habe die einzige Kopie des Films verloren, nachdem er sie zur Distribution übergeben hatte.

Die Klage wirft Fahrlässigkeit und Vertragsbruch vor und fordert Schadenersatz, der weit über das Produktionsbudget des Films hinausgeht. Reddick sagt, er habe Netflix die Masterkopie anvertraut, nur um zu erfahren, dass sie verschwunden sei. Der Fall verdeutlicht die Risiken, denen unabhängige Produzenten ausgesetzt sind, wenn sie wertvolle Assets an große Plattformen übergeben.

Es wurden keine Details darüber veröffentlicht, wie oder wann das Laufwerk verschwand. Netflix hat sich öffentlich nicht zu dem Rechtsstreit geäußert.

Quelle: Wall Street Journal US Business · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing