Die Ölpreise stiegen am Montag um mehr als 2 %, da eskalierende Houthi-Angriffe auf Saudi-Arabien, ein Tankerangriff im Persischen Golf und zunehmende Förderstopps vor der US-Küste vor dem Hurrikan Isaias die Versorgungsbedenken verschärften.
Die Nordseesorte Brent legte um 1,05 Dollar bzw. 2,4 % auf 44,40 Dollar je Barrel zu, während West Texas Intermediate um 1,01 Dollar bzw. 2,5 % auf 41,29 Dollar je Barrel stieg. Die Gewinne kamen trotz anhaltender Nachfragesorgen infolge der Corona-Pandemie zustande.
Houthi-Rebellen bekannten sich zu Angriffen auf saudische Energieanlagen, darunter eine Aramco-Anlage in Jizan, was Befürchtungen über Lieferausfälle beim weltgrößten Ölexporteur schürte. Zudem verschärfte ein Streik von Tankerbesatzungen im Persischen Golf die logistischen Engpässe.
In den USA evakuierten Energieunternehmen Plattformen und stellten 1,5 Millionen Barrel pro Tag an Ölförderung ein, etwa 84 % der Förderung im Golf von Mexiko, während der Hurrikan Isaias auf die Küste zuzog. Die kombinierte Wirkung geopolitischer Spannungen und wetterbedingter Förderstopps stützte die Preise.
Quelle: Wall Street Journal US Business · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing