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Apples neuer CEO Ternus steht vor Innovationsherausforderungen

Wall Street Journal US Business •
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John Ternus übernimmt am Dienstag das Amt des Apple-CEO und führt das zweitgrößte Unternehmen der Welt mit einem Wert von nahezu 5 Billionen Dollar. Ausgehend von hohen Positionen steht Ternus vor der Herausforderung, Apples Innovationsmotor anzukurbeln, insbesondere im Bereich künstlicher Intelligenz (KI), einem Gebiet, das seit der Ära von Steve Jobs schwach war. Während Tim Cooks Brillanz darin bestand, das Unternehmen zu skalieren – er verdreifachte den jährlichen iPhone-Verkauf von 72 Millionen auf 255 Millionen und vervielfachte Apples Bewertung um den Faktor 13 – fragen sich Investoren nun, ob das Wachstum bereits im Preis enthalten ist.

Apple wird mit dem 33-fachen des erwarteten Gewinns des nächsten Jahres gehandelt, ein Aufschlag trotz eines Gewinnwachstums, das nur halb so schnell wie das Marktwachstum voranschreitet. Dennoch sieht sich Apple erheblichen Gegenwind ausgesetzt. Im Zeitalter der KI hat das Unternehmen seinen Status als Definitor der Geräte-Interaktion verloren und ist dadurch anfällig für neue KI-gesteuerte Geräte von OpenAI und Space X.

Lieferkettenprobleme bestehen fort, da KI-Hyperscaler die Chipkapazität für Speicher und Speicher verbrauchen, was die Kosten erhöht und zu Engpässen führt. Darüber hinaus bleibt Apples anhaltende Abhängigkeit von China trotz politischer Bemühungen von Cook ein grundlegendes Risiko. Ein Richter in Kalifornien hat zudem Apples Servicegeschäft abgebremst, indem er die Gebühren für In-App-Käufe reduziert hat.

Trotz dieser Herausforderungen bleiben Apple-Geräte beliebter denn je, wie der Erfolg des iPhone 17 Pro trotz fehlender KI-Funktionen zeigt.