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IAEA: Status des Iran-Kernprogramms unklar, Zugang verweigert

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Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) berichtet, dass Iran Inspektoren nach wie vor den Zugang zu Kernanlagen verweigert und so die Verifizierung von nahezu waffengradem Uranbeständen verhindert. Generaldirektor Rafael M. Grossi forderte sofortigen Zugang für Inspektoren "mit allergrößter Dringlichkeit", wobei er Proliferationsbedenken nannte. Der 11-seitige Bericht, der vor der nächsten Sitzung des Rates nächste Woche in Wien an die Mitgliedstaaten geschickt wurde, detailliert, dass Inspektoren seit Juni 2025 keinen Zugang zu kritischen Anreicherungsstätten in Fordow, Natanz und Isfahan hatten, als US- und israelische Luftangriffe iranische Kernanlagen angriffen.

Basierend auf iranischen Daten vom 12. Juni hielt Iran einen geschätzten 9874,9 Kilogramm angereichertes Uran, darunter 184,1 Kilogramm mit 20% Anreicherung und 440,9 Kilogramm mit 60% Anreicherung — nahe am Waffen-Grade. Das Agency kann jedoch derzeitige Bestandsgröße, Zusammensetzung, Standort oder ob die Anreicherung fortgesetzt wird, nicht bestätigen. Iran verweigert auch den Zugang zu einer vierten Anlage nahe Isfahan, die im Juni 2025 angekündigt wurde, deren genauer Standort unbekannt ist.

Iran bestreitet, Kernwaffen anstreben zu wollen, hat aber die 60% Anreicherungsgrade erklärt, die deutlich über zivilen Bedarf hinausgehen. Die IAEA berichtet, dass Iran später in diesem Monat den Zugang zu zivilen Anlagen in Bushehr zugesagt hat, kritische Anreicherungsstätten jedoch weiterhin unzugänglich sind.