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Korinth-Archäologe Charles K. Williams II gestorben

New York Times Top Stories •
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Charles K. Williams II, ein bahnbrechender Archäologe, dessen Arbeit im Mittelpunkt der antiken Stadt Korinth stand, ist verstorben. Während des größten Teils seiner Laufbahn leitete Williams Ausgrabungen an Stätten in Korinth und prägte damit das Verständnis der Forscher für die Vergangenheit der Region.

Eine seiner bemerkenswertesten Entdeckungen gelang ihm bei seinen dortigen Grabungen, als er Tausende Fragmente römischer Fresken freilegte. Die Funde boten der Forschung einen seltenen Einblick in die dekorative Kunst und den Alltag der römischen Zeit in der Stadt.

Williams’ Feldarbeit trug dazu bei, Korinth als Schlüsselstandort für die Erforschung des Übergangs von griechischer zu römischer Herrschaft zu etablieren, ebenso wie für die Entwicklung der Stadt zu einem bedeutenden Handels- und Kulturzentrum im antiken Mittelmeerraum. Seine Kollegen betrachten seine akribische Herangehensweise an Ausgrabung und Dokumentation seit Langem als Vorbild für das Fach.

Sein Tod bedeutet den Verlust einer Persönlichkeit, die Jahrzehnte damit verbrachte, materielle Zeugnisse der Geschichte Korinths zu entdecken und zu bewahren. Die New York Times berichtete über die Nachricht in ihrer Rubrik „Top Stories“.

Quelle: New York Times Top Stories · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing