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Fed erhöht Zinsen: Wichtigste Erkenntnisse

New York Times Business •
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Kevin M. Warsh, der Vorsitzende der Federal Reserve, sagte, die Bank habe gehandelt, um die Inflation zu bekämpfen, die "zu hoch ist und es zu lange war". Er lehnte es ab, zu erörtern, ob die Zinserhöhung am Mittwoch die erste einer Reihe von Maßnahmen oder nur eine einmalige war.

Die Federal Reserve erhöhte die Zinsen am Mittwoch um einen Viertelprozentpunkt auf eine Spanne von 3,75 Prozent bis 4 Prozent. Die Entscheidung war einstimmig, was Herr Warsh in einer Pressekonferenz wiederholt als Beweis dafür anführte, dass die Zentralbank in ihrem Engagement, die Inflation zu senken, entschlossen sei.

Herr Warsh lehnte es ab, zu erörtern, ob diese Zinserhöhung die erste einer Reihe von Maßnahmen oder nur eine einmalige war, was für die Fed ungewöhnlich wäre. Stattdessen sagte er, die Maßnahme diene dazu, "eine Dosis Akkommodation zu entfernen, damit die finanziellen und Kreditbedingungen besser mit den Zielen der Fed" eines niedrigen, stabilen Inflationsniveaus "übereinstimmen". Angesichts seiner Einschätzung, dass die Wirtschaft auf solider Grundlage steht, gepaart mit den neuen Prognosen der Beamten, die einen langsameren Rückgang der Inflation zeigen, ist dies wahrscheinlich nicht die letzte Anpassung der Fed. Tatsächlich zeigten neue Projektionen breite Unterstützung in der Fed für mindestens eine weitere Erhöhung in diesem Jahr.

Steigende US-Kreditkosten sind nicht nur für die Trump-Administration, sondern auch für die politischen Entscheidungsträger der Fed ein Brennpunkt gewesen. Auf die Frage, was den Anstieg vorantreibe, verwies Herr Warsh nicht nur auf höhere Wachstumsaussichten für die Wirtschaft, sondern auch auf mehr Wettbewerb um Kapital, da Technologieunternehmen stark Kredite aufnehmen, um die Expansion ihrer KI-Fähigkeiten zu finanzieren. Wichtig ist, dass er nicht vermittelte, dass Inflationssorgen hinter den jüngsten Bewegungen am Anleihemarkt stünden, die scharf genug waren, um Finanzminister Scott Bessent zu Interventionen auf verschiedene Weise zu veranlassen. Herr Warsh wich allen Fragen im Zusammenhang mit Präsident Trump aus, der seinen Wunsch nach niedrigeren Zinsen deutlich gemacht hat. Nur wenige Tage vor dem Treffen drohte Herr Trump, weite Teile des Handels mit anderen Nationen abzuschneiden, wenn die Fed die Zinsen nicht senke. Aber wie die Maßnahme der Fed am Mittwoch zeigt, ist die Inflation zum jetzigen Zeitpunkt ein zu großes Problem für die politischen Entscheidungsträger, als dass sie etwas anderes als eine Beibehaltung oder Erhöhung der Zinsen in Betracht ziehen könnten.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Federal Reserve, New York Times | Personen: Kevin M. Warsh, Scott Bessent, Trump | Orte: USA