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Britische Energiepreise bedrohen Boom der Fensterläden

Financial Times Companies •
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Für britische Hausbesitzer sind die auf ein Drei-Jahres-Hoch gestiegenen Energierechnungen eine unbequeme Erinnerung an die Kühlkosten. Während die Suchanfragen nach klimatisierten Häusern laut Immobilienportal Rightmove in diesem Sommer doppelt so hoch waren, würde mehr als die Hälfte der Befragten eine Beschattung wie Fensterläden oder Markisen in Betracht ziehen. Eine grobe Überschlagsrechnung legt nahe, dass etwa **15 Mio.

Haushalte Anpassungen benötigen könnten, mit Schwerpunkt auf Südengland und Wales, unter Ausschluss von vermieterbesessenen Immobilien. Das Bauberatungsunternehmen Arup schätzte vor fünf Jahren £11.000 pro Haus—jetzt rund £13.000—für Fensterläden, Deckenventilatoren und Dachdämmung. Eine Regierungsfallstudie aus dem Jahr 2025 bezifferte Außenfensterläden auf £6.000, während eine Fensteraufrüstung £20.000** zusätzlich kosten könnte.

Die Grosvenor Group, Eigentümerin der prestigeträchtigen Straßen Londons, forderte einfachere Planungsregeln für den Einbau von Doppelverglasung und Klimaanlagen in historischen Gebäuden. Die Aktien der Fensterspezialisten Deceuninck und Eurocell sowie des Baustoffhändlers Travis Perkins haben den Markt in letzter Zeit übertroffen, da die wetterbedingte Nachfrage stark gestiegen ist.