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Trumps Vision für Alaskas LNG steht vor einem Finanzierungstest von 80 Milliarden

Financial Times Companies •
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Zwei US-Unternehmen, Glenfarne Group und Polar LNG, verfolgen die Vision von Donald Trump, Alaska als bedeutenden Exporteur von verflüssigtem Erdgas (LNG) zu entwickeln, und suchen bis zu 80 Milliarden Dollar Finanzierung. Beide Unternehmen bewerben ihre Projekte auf der Gastech-Konferenz in Thailand und argumentieren, dass die Störung der Gasströme aus dem Nahen Osten aufgrund des Iran-Kriegs die asiatische Nachfrage nach kürzeren Schifffahrtsrouten erhöht hat.

Jedoch stehen die Projekte vor erheblichen Hürden. Das 54,5 Milliarden Dollar schwere Alaska-LNG-Projekt von Glenfarne, das weiter fortgeschrittene der beiden, wurde verzögert, nachdem die Alaskas-Legislatur letzten Monat keine Steuererleichterungen verabschieden konnte. CEO Brendan Duval bestätigte, dass der Bau der Phase 1 einer 739 Meilen langen Pipeline vom North Slope nach Nikiski stillsteht. Das Projekt benötigt vor der endgültigen Investitionsentscheidung verbindliche Abnahmeverträge für zusätzliche 3 Millionen Tonnen LNG. Große Produzenten wie Exxon Mobil, BP und Conoco Phillips waren zuvor aufgrund hoher Kosten und logistischer Herausforderungen ausgestiegen, einschließlich einer Schätzung von 17 Milliarden Dollar für die Pipeline.

Trotz der starken Förderung durch Trump bei asiatischen Führern bleibt die Investorenunterstützung lau. Nur die südkoreanische Posco Group hat eine Eigenkapitalinvestition getätigt. Japan und Südkorea haben noch kein Kapital aus ihren mit den USA vereinbarten strategischen Investitionsrahmen von 550 Milliarden bzw. 350 Milliarden Dollar eingesetzt. Der Analyst Alex Munton von Rapidan Energy Group stellte fest, dass die Ablehnung durch die Nordhang-Produzenten auf tiefes Misstrauen gegenüber der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens hinweist.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Glenfarne Group, Polar LNG, Exxon Mobil, BP, Conoco Phillips, Posco Group, Rapidan Energy Group | Personen: Donald Trump, Brendan Duval, Alex Munton, Gentry Beach, Jamie Smyth, Max Seddon, Harry Dempsey | Orte: Alaska, New York, Berlin, Tokio, Thailand, North Slope, Nikiski, Japan, Südkorea, Naher Osten

Häufig gestellte Fragen: Warum sind die großen Ölkonzerne aus dem Alaska-LNG-Projekt ausgestiegen?

Exxon Mobil, BP und Conoco Phillips sind aufgrund von Bedenken hinsichtlich hoher Kosten und logistischer Herausforderungen ausgestiegen, insbesondere aufgrund der geschätzten Kosten von 17 Milliarden Dollar für den Bau einer Pipeline durch ökologisch sensibles Gelände.