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FCA schlägt Befreiung tokenisierten Golds von UK-Fondsregeln vor

Financial Times Companies •
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Die Financial Conduct Authority (FCA) erwägt ein maßgeschneidertes regulatorisches Regime für tokenisiertes Gold, das es potenziell von den britischen Fondsregeln befreien könnte. Diese Initiative, die mit dem Schatzamt und der Bank of England entwickelt wurde, zielt darauf ab, Londons Position als globaler Edelmetall-Hub zu stärken. Tokenisiertes Gold repräsentiert das Eigentum an physischem Gold, das von Emittenten gehalten wird, und bietet eine digitale Alternative zu traditionellen Vermögenswerten.

Die FCA glaubt, dass Tokenisierung Londons Edelmetallreserven als Sicherheiten freisetzen könnte, was die Markteffizienz verbessern würde. Branchenakteure befürchten, dass die aktuellen Regeln für Collective Investment Schemes (CIS) oder Alternative Investment Funds (AIF) den Investorenzugang einschränken könnten. Die Aufsichtsbehörde könnte gezielte Befreiungen für tokenisierte Goldprodukte oder Marktinfrastruktur einführen.

Großbritannien dominiert den globalen Goldhandel mit etwa 70 % der Volumina, sieht sich aber wachsendem Wettbewerb aus China ausgesetzt. Jon Relleen, FCA-Direktor für Infrastruktur und Börsen, betonte die Notwendigkeit zu prüfen, ob bestehende Rahmenbedingungen für sich entwickelnde Goldmärkte geeignet sind. Die Vorschläge sind Teil eines umfassenderen Vorstoßes zur Tokenisierung von Großhandelsfinanzmärkten.

Separat werden die FCA und die Bank of England Möglichkeiten hervorheben, Kapital durch verbesserte Post-Trade-Operationen wie Clearing und Settlement freizusetzen. Die BoE erwägt tokenisierte Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins, als zulässige Sicherheiten in ihrem Sterling Monetary Framework und wird konsultieren, ob Zentralgegenparteien tokenisierte Vermögenswerte akzeptieren dürfen.