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LIV Golf meldet Insolvenz an mit 500 Millionen Schulden

Financial Times Companies •
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Das von Saudi-Arabien unterstützte LIV Golf hat beim US-Insolvenzgericht in New Jersey Schutz nach Chapter 11 beantragt und Verbindlichkeiten zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde Dollar aufgelistet. Der Antrag zeigt, dass neun professionelle Golfer zu den zehn größten ungesicherten Gläubigern gehören, mit Forderungen zwischen 2 Millionen und 7,4 Millionen Dollar. Diese Zahlen decken nur LIVs Verpflichtungen für das dritte Quartal 2026 ab, nicht den vollen Wert mehrjähriger Verträge, die für einige Spieler zig Millionen erreichen könnten.

Die Insolvenz ist Teil einer geplanten Umstrukturierung, bei der die Übernahmefirma BC Partners die Kontrolle übernehmen und eine "LIV 2.0"-Version starten wird. Im Rahmen der vorgeschlagenen Transaktion würde das umstrukturierte Unternehmen mehrheitlich den Spielern selbst gehören, was ihre Interessen mit dem langfristigen Erfolg der Liga in Einklang bringt. LIV erklärte, dass es erwartet, Anfang 2027 aus dem gerichtlich überwachten Verfahren hervorzugehen.

Allerdings haben BC Partners und LIV das Format der neuen Liga oder welche Golfer bei dem Unternehmen bleiben werden, nicht offengelegt. Der Deal hängt davon ab, dass LIV während des Insolvenzverfahrens verschiedene operative und finanzielle Meilensteine erreicht, so Gerichtsdokumente. Die Investition von BC Partners wird auf bis zu 300 Millionen Dollar beziffert.

Der saudische Public Investment Fund, der seit dem Start 2022 über 5 Milliarden Dollar in LIV investiert hat, wird ein Insolvenzdarlehen von 50 Millionen Dollar bereitstellen, um die Liga während des Verfahrens am Laufen zu halten. David Orlofsky, ein leitender Angestellter der Restrukturierungsfirma Alix Partners, wird als Chief Restructuring Officer von LIV fungieren. Eine Anhörung am ersten Tag wird für Ende dieser Woche oder Anfang nächster Woche erwartet, bei der LIVs Anwälte ihren Plan darlegen werden.

LIV strebt auch an, dass Gerichte in England und Wales die US-Verfahren anerkennen, um seine internationalen Vermögenswerte zu schützen.