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IEA warnt vor verlorenem Zeitraum für globale Ölnachfrage

Financial Times Companies •
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Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die globale Ölnachfrage nach unten korrigiert und einen Rückgang von 2,5 Millionen Barrel pro Tag im Jahr 2026 erwartet — einen stärkeren Rückgang als die Prognose von 1,6 Millionen b/d vom letzten Monat. Die Agentur erwartet nun, dass die Straße von Hormus aufgrund des Stillstands in den US‑Iran-Verhandlungen das ganze Jahr 2026 über für den Schiffsverkehr gesperrt bleiben wird, und sie rechnet nur mit einer bescheidenen Erholung von 2,6 Millionen b/d im Jahr 2027, wodurch die Nachfrage nur knapp über dem Niveau von 2025 liegen wird. Brent-Rohöl stieg diese Woche auf nahezu 110 Dollar pro Barrel, bevor es auf etwa 105 Dollar zurückfiel, getrieben durch die Eskalation des Konflikts um die Straße von Hormus und die Vormarsch der Huthis entlang der Straße von Bab al-Mandeb.

Rekordhohe Dieselpreise und begrenzte Raffineriekapazitäten — verschärft durch ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien — verderben die Nachfrage zusätzlich. Die globale Ölproduktion sank im August um 1,6 Millionen b/d auf knapp über 100 Millionen b/d, wobei mehr als 10 Millionen b/d der Golfproduktion weiterhin stillgelegt sind. Die IEA hat bereits 320 Millionen Barrel ihrer geplanten Freigabe von 400 Millionen Barrel aus dem strategischen Reserven freigegeben, doch das Tempo hat sich auf einen Tropfen von 20 Millionen Barrel im August verlangsamt.