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Niederländisches Fortaegis sammelt 50M für verschlüsselte Silizium-Technologie

Financial Times Companies •
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Das niederländische Startup Fortaegis hat 50 Millionen Dollar gesammelt, um eine Technologie zu kommerzialisieren, die den einzigartigen digitalen Fingerabdruck von Siliziumchips nutzt, um Netzwerke für Drohnen, Satelliten und autonome Fahrzeuge zu sichern. Das in Amsterdam ansässige Unternehmen mit Büros in den USA, Europa und Asien arbeitet mit 25 Unternehmen und Nationen in den Bereichen Verteidigung, Weltraum, Telekommunikation und Rechenzentren zusammen. Der Gründer und CEO Boudewijn Wijnands erklärte, dass ihr „sicheres Computing“-System den Verbündeten hilft, die Grundlagen der Computertechnik angesichts wachsender KI-Sicherheitsbedenken zu kontrollieren. Fortaegis arbeitet mit Regierungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden zusammen, und nationale Labore validieren ihre Technologie.

Die Finanzierungsrunde wurde von dem in Singapur ansässigen Serendipity Capital geführt und umfasste den Venture-Arm von Tokyo Electron, dem größten japanischen Hersteller von Chip-Ausrüstung. Die Technologie extrahiert die einzigartigen Fingerabdrücke des Siliziums, um ständig wechselnde, nicht gespeicherte Verschlüsselungsschlüssel zu erzeugen, die Wijnands als „quantensicher“ und als „Geschenk der Mutter Natur“ bezeichnet. Die Hardware-Einbettung gewährleistet die Datenhoheit und beschleunigt die Kommunikation 200-mal schneller als aktuelle kryptografische Protokolle.

Fortaegis arbeitet mit der NATO und der Niederländischen Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO) zusammen an massiven Drohnenschwärmen, wobei TNO die Architektur gegen aggressive Hacking-Angriffe validiert. Das Unternehmen arbeitet außerdem mit ASML und der Technischen Universität Eindhoven an der Sicherheit autonomer KI-Systeme, wobei die kommerzielle Produktion auf 2027 abzielt.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Fortaegis, Serendipity Capital, Tokyo Electron, ASML, Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung (TNO), Technische Universität Eindhoven | Personen: Boudewijn Wijnands, Kees Buijsrogge, Marc Zegveld | Orte: Amsterdam, USA, Europa, Asien, Singapur, Japan, Niederlande, Vereinigtes Königreich, Deutschland, Frankreich

Häufig gestellte Fragen: Wie erreicht die Silizium-Fingerabdruck-Technologie von Fortaegis eine quantensichere Verschlüsselung?

Fortaegis extrahiert die einzigartigen physischen Fingerabdrücke jedes Siliziumchips, um ständig wechselnde Verschlüsselungsschlüssel zu erzeugen, die niemals gespeichert werden. Da die Schlüssel aus physikalischen Eigenschaften zufällig generiert werden und nicht aus mathematischen Modellen, können Quantencomputer sie mit traditionellen Algorithmen nicht knacken.