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GPIF-Allokationsprüfung noch im Gange

Bloomberg Markets •
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Der japanische Gesundheitsminister Kenichiro Ueno, der den Government Pension Investment Fund (GPIF) überwacht, sagte, dass der Fonds weiterhin prüft, ob eine Überprüfung seiner Asset-Allokation erforderlich ist. Der Fonds hatte im März entschieden, dass dafür kein Bedarf besteht, aber er betrachtet die Angelegenheit weiterhin auf angemessene Weise. Er sagte auch, dass die Investmentumgebung nicht wesentlich von den Annahmen des GPIF für sein Portfolio abgewichen sei.

Die Allokationsentscheidungen des GPIF werden aufgrund seiner enormen Größe von Händlern weltweit genau beobachtet, da er etwa ¥318 Billionen (2,1 Billionen Dollar) Vermögenswerte zum Ende Juni verwaltet. Das bedeutet, dass eine Änderung der Allokation um einen Prozentpunkt theoretisch zu Kapitalflüssen von mehr als ¥3 Billionen führen kann. Der Pensionsfonds versucht derzeit, jeweils 25 % seiner vier Asset-Klassen im Portfolio zu halten: Inlandsanleihen, Auslandsschulden, japanische Aktien und ausländische Aktien.

Allerdings haben Analysten gesagt, dass nach den Anstiegen der japanischen Staatsanleihenrenditen in den letzten Monaten Spielraum dafür besteht, dass der GPIF sein Ziel für die Inlandsanleihen-Allokation erhöht. Premierministerin Sanae Takaichi und Finanzministerin Satsuki Katayama haben ebenfalls japanische Pensionsfonds aufgefordert, mehr Mittel im Inland anzulegen. Der Verwaltungsausschuss des GPIF traf sich am 21.

August, seine erste öffentlich angekündigte Sitzung in einem Ferienmonat seit sieben Jahren. Dieses Treffen löste Spekulationen aus, dass der Fonds seine Allokation ändern könnte.