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Europäisches Konsolidiertes Band: Verbände fordern mehr Tiefe

Bloomberg Markets •
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Das lang erwartete konsolidierte Band für europäische Aktien ging diese Woche live, aber fünf große Lobbygruppen sagen, es gehe nicht weit genug. Die Verbände, darunter die Europäische Bankenföderation und der Europäische Fonds- und Asset-Management-Verband, fordern die Europäische Union auf, die Datentiefe zu erhöhen, indem der Herkunftsort der Aktienkurse offengelegt wird. Sie argumentieren, dass dies Anlegern fundiertere Entscheidungen ermöglichen und europäische Märkte für globale Teilnehmer attraktiver machen würde.

Der Vorstoß kommt, während Brüssel am Marktintegrations- und Aufsichtspaket (MISP) arbeitet, das die Kapitalmärkte der Region straffen soll. Zwar enthalten die ursprünglichen Vorschläge der Europäischen Kommission Upgrades für das konsolidierte Band, doch die finale Version bedarf noch der Einigung mit dem Europäischen Parlament und den EU-Mitgliedstaaten.

Seit Montag können Aktienanleger auf einen Datenfeed zugreifen, der die Aktivität an den Börsen und Handelsplätzen der Region bündelt. Der Feed liefert jedoch derzeit nur die besten Geld- und Briefkurse, ohne den Herkunftsplatz zu nennen. Die Verbände wollen, dass die Debatte darauf fokussiert, fragmentierte Liquidität sichtbarer zu machen, statt vorzuschreiben, wo Geschäfte stattfinden sollen.

Die Verbände forderten Brüssel zudem auf, die Gebühren zu begrenzen, die Marktteilnehmer den Börsen für den Datenzugang zahlen, und das Clearing und die Abwicklung von Wertpapieren wie Aktien und Anleihen zu straffen.