Die Preise für Kokskohle in China steigen, während das Angebot nach dem tödlichen Unfall in Shanxi vor drei Monaten knapper wird.
Die Futures in Dalian sind in dieser Woche um 15 % gestiegen und haben 1.583,50 Yuan ($235) pro Tonne erreicht, das höchste Niveau seit Oktober 2024, was den Rückgang der Lagerbestände des Brennstoffs für die Stahlindustrie widerspiegelt. Shanxi, die nördliche Provinz, die etwa die Hälfte der chinesischen Produktion versorgt, war von der Welle der Sicherheitsinspektionen, die auf das schlimmste Bergbauunglück seit 2009 folgten, am stärksten betroffen.
Der Unfall hat zu strengeren Vorschriften geführt und viele Minen gezwungen, vorübergehend zu schließen, was die gesamte Angebotskurve verengt und die Preise auf dem gesamten Markt ansteigen ließ. Händler und Stahlhersteller beobachten die Situation genau, da höhere Kokskohlenkosten zu höheren Produktionskosten für Stahl führen können. Bloomberg berichtet, dass die Marktvolatilität voraussichtlich anhalten wird, bis die Lieferantenkette stabilisiert und die Sicherheitsmaßnahmen vollständig umgesetzt sind. Dieses Ereignis unterstreicht die Verletzlichkeit der Kohleindustrie Chinas und ihre Auswirkungen auf die globalen Rohstoffmärkte.
Branchenanalysten schlagen vor, dass der Preisanstieg mehrere Monate anhalten könnte, während die Minen nach und nach ihre Betriebe wiederaufnehmen, die genaue Dauer bleibt jedoch ungewiss. In der Zwischenzeit passen internationale Käufer ihre Beschaffungsstrategien an, um sich gegen Preisschwankungen abzusichern. Diese Dynamik könnte die Lieferantenkette global neu gestalten. Solche Verschiebungen könnten den Kapitalfluss in diesem Sektor beeinflussen.
Wichtige Entitäten: Standorte: Shanxi, Dalian
Quelle: Bloomberg Markets · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing