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Valieva verliert neutralen Status für Milan-Cortina

BBC Sport •
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Die russische Eiskunstläuferin Kamila Valieva wurde vom Internationalen Eisschnelllaufverband ihres neutralen Athletenstatus beraubt und darf daher nicht an internationalen Wettbewerben teilnehmen. Die 20-Jährige war im Januar nach einer vierjährigen Doping-Sperre, die mit einem positiven Test auf Trimetazidine bei den Olympischen Spielen 2022 in Beijing verbunden war, zum Eiskunstlauf zurückgekehrt. Valieva war zunächst für die Saison 2026-27 der neutrale Status gewährt worden, doch der Internationale Eisschnelllaufverband verweigerte ihre Zulassung nach Veröffentlichung eines Videos, in dem der russische Präsident Vladimir Putin auf ihrem Instagram-Konto zu sehen war.

Außerdem wurde auch dem russischen Herren-Eiskunstläufer Mark Kondratiuk, einem Teamkollegen Valievas von den Olympischen Winterspielen 2022, sein Status aberkannt. Seit der Invasion der Ukraine 2022 ist russischen Athleten die Teilnahme unter ihrer Nationalflagge untersagt, obwohl der Internationale Eisschnelllaufverband neutrale Teilnahmen erlaubt. Valieva half Russland in Beijing im Alter von 15 Jahren zum Mannschaftsgold und wurde zur ersten Frau, die bei den Olympischen Spielen einen Viererjump landete, doch sie und ihre Teamkolleginnen wurden später nach dem von CAS bestätigten Dopingverstoß diese Goldmedaille aberkannt.