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Fifa wirft Uefa Schmutzkampagne vor

BBC Sport Football •
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Die Fifa hat der Uefa eine "Schmutzkampagne gegen sie und ihre Führung" vorgeworfen, im Rahmen einer Anfechtung des Rechtsstreits über den gestrichenen Plan von Präsident Gianni Infantino, Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Letzte Woche reichte der europäische Fußballverband in den USA Rechtsdokumente ein, in denen er die Offenlegung von Beweisen und Dokumenten der Fifa als Teil möglicher strafrechtlicher Ansprüche in der Schweiz beantragte.

In einer dramatischen Eskalation beschuldigte die Uefa Infantino des "strafbaren Missmanagements" und eines "betrügerischen, außerbörslichen Preises, den er zu seinem eigenen Vorteil förderte" im Zusammenhang mit dem nun auf Eis gelegten Fifa Forward Enterprise (FFE)-Programm. Die Fifa hat jedoch mit Gerichtsanträgen reagiert, in denen sie eine Verschiebung der Genehmigung für den Zugang zu Dokumenten beantragt, und behauptet, das Argument der Uefa "leide an einem grundlegenden Mangel" und "rechtlichen Mängeln".

Die Fifa sagte, sie habe "klargestellt", dass FFE "nur ein Vorschlag" gewesen sei, und fügte hinzu, dass die "wirtschaftliche Motivation" der Uefa darin bestehe, kleineren Ländern die "finanzielle Stärke zu verwehren, um mit der europäischen Elite zu konkurrieren". Die Uefa lehnte eine Stellungnahme ab, obwohl Insider glauben, dass die Fifa, wenn sie nichts zu verbergen hat, die Dokumente offenlegen sollte.

Die Uefa hat auch ein Gericht in New York gebeten, ein Rechtsdokument zu genehmigen, das die Aussage des Risikokapitalgebers Joshua Kushner und seiner Firma Thrive Eternal anordnet, der der Hauptinvestor bei FFE werden sollte. Kushner äußerte Bedauern und sagte: "Obwohl wir hinter den Motivationen von FFE stehen, haben wir es versäumt, die politischen Dynamiken des globalen Fußballs zu würdigen."

Wichtige Unternehmen: Unternehmen: Fifa, Uefa, Thrive Eternal | Personen: Gianni Infantino, Joshua Kushner, Greg Maffei | Orte: Schweiz, New York