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Tor Project zu seiner Beziehung zu Mullvad

Hacker News •
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Jüngste Bedenken wegen einer politischen Spende eines Mitbegründers von Mullvad haben Fragen zur Finanzierungsbeziehung des Tor Project zu dem Unternehmen aufgeworfen. Das Tor Project erklärt, dass es die Beziehung nicht beendet, sondern klare Grenzen für die Zusammenarbeit mit Mullvad setzt. Mitglieder der Tor-Community haben die Organisation gebeten zu erläutern, wie die fortgesetzte Zusammenarbeit zu ihrer Menschenrechtsmission passt. Dabei gab es sowohl Forderungen, die Beziehung zu beenden, als auch Sorgen darüber, was dies für die Arbeit von Tor und die Gemeinschaften bedeuten würde, denen es dient.

Die Entscheidung folgte einem gründlichen Prüfungsprozess, der Gespräche mit Community-Mitgliedern, Mitarbeitenden und dem Vorstand, eine Mitarbeiterbefragung sowie eine detaillierte Finanzanalyse und Szenarienplanung umfasste. Die Mission des Tor Project besteht darin, Menschenrechte und Freiheiten durch Werkzeuge für Datenschutz und gegen Zensur voranzubringen. Die Organisation erklärt, dass Tor zwar die freie Meinungsäußerung verteidigt, jedoch nicht jede Äußerung gleichermaßen mit seiner Mission vereinbar sei, und dass sie Rhetorik, die andere Menschenrechte bedroht, entschieden ablehne. Zudem argumentiert sie, dass die Arbeit zum Schutz von Privatsphäre, freier Meinungsäußerung und freiem Informationszugang stark unterfinanziert sei und von Zusammenarbeit profitiere, auch wenn diese schwierige Kompromisse erfordere.

Die technische Zusammenarbeit mit Mullvad hat laut dem Tor Project die Struktur, Wartbarkeit und Überprüfbarkeit des Tor-Browser-Codes verbessert, das Nutzerfeedback über die Kernzielgruppe des Tor Browsers hinaus erweitert und eine risikoärmere Umgebung zum Testen von Funktionen geschaffen. Die Organisation hat die aktive gemeinsame Bewerbung mit Mullvad ausgesetzt und überprüft, wie der Mullvad Browser auf ihren eigenen Kanälen beschrieben und empfohlen wird, um den Eindruck einer stillschweigenden Billigung zu vermeiden.

Das Tor Project räumt ein, dass die Entscheidung nicht alle zufriedenstellen wird und für einige Community-Mitglieder das Vertrauen belastet. Die Bedenken prägten seinen weiteren Weg, und seine Kooperationen müssten seinen Menschenrechtsverpflichtungen dienen und dürften diese niemals verschleiern.

Quelle: Hacker News · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing